Oculus bringt günstige Standalone-VR-Brille

Oculus arbeitet mal wieder an neuer Hardware: Die kommende vergleichsweise günstige VR-Brille hört auf den Namen Pacific und soll ohne zusätzliche Hardware auskommen.

Mit Oculus Rift bietet Oculus VR ein Highend-VR-Headset an. Dank einer Kooperation mit Samsung bedient der Anbieter zudem den Einsteigermarkt mit der Gear VR. Und dazwischen? Da findet wohl bald ein neues Headset Platz. Das hört derzeit noch auf den Codenamen Pacific (vorher Santa Cruz) und soll zum noch unbekannten Release um die 200 US-Dollar kosten, wie Bloomberg berichtet.

Die günstige Oculus Rift-Alternative?

Dafür erhält der Käufer ein VR-Headset mit kleineren Maßen, als sie die Rift bietet und ohne zusätzliche Hardware-Basis wie etwa ein Smartphone, einen Rechner oder eine Konsole auskommt. Die Spezifikationen der autarken VR-Brille und auch die Linsenqualität dürften freilich etwas schlechter ausfallen als bei der Rift. Auch Position Tracking wird’s nicht geben. Allerdings kommt das Headset mit sogenanntem Inside-Out-Head-Tracking. Was bedeutet: Das Headset überträgt die Kopfbewegung dank direkt an der Brille angebrachter Kameras und Sensoren korrekt in die Virtual Reality. Golem will außerdem in Erfahrung gebracht haben, dass im Inneren des Geräts ein Snapdragon-SoC arbeitet. 

Einen Release-Termin hat Project Pacific noch nicht. Fest steht aber, dass Oculus für die Herstellung der Oculus Rift-Alternative mit dem chinesischen Hersteller Xiaomi zusammenarbeitet. Deshalb soll das günstige VR-Headset zumindest in China auch mit Branding und vorinstallierten Apps von Xiaomi erscheinen.

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