Henry: VR-Film gewinnt Emmy

Virtual Reality taugt nicht nur für Games, sondern auch für Filme. Wie ich darauf komme? Nun, weil Henry gerade einen Emmy erhalten hat – als erster VR-Film überhaupt.

Henry hat also den Emmy in der Kategorie Outstanding Original Interactive Program erhalten, wie Oculus VR bekanntgibt. Warum Oculus? Weil der Streifen von Oculus’ Filmstudio mit dem messerscharfen Namen Story Studio stammt.

Der Film von Pixar-Veteran Ramiro Lopez Dau (Cars 2) erzählt die Story des titelgebenden einsamen Igels, der sich selbst eine Geburtstagsparty organisieren will – und Elijah Wood gibt den Erzähler. Klingt simpel, klar. Aber der Grad der Immersion durch VR macht wohl auch aus einer einfach gestrickten Story ein echtes Erlebnis. Und das sieht auch der Regisseur so: „Wir wollten von Anfang an zeigen, dass VR eine Kunstform ist – ein Platz, der Geschichtenerzählern Möglichkeiten bietet und sogar schon zu diesem sehr frühen Entwicklungsstadium sein Storytelling-Potenzial zeigt.“

Nun ist Henry nicht das erste VR-Projekt, der mit einem Emmy ausgezeichnet wird. Schon Sleepy Hollow VR experience erhielt den Preis, Henry ist aber der erste richtige Kurzfilm, der die Trophäe mit nach Hause nimmt. Oculus arbeitet übrigens schon am nächsten Projekt: Dear Angelica, das Ende des Jahres erscheinen soll.

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